{"id":2690,"date":"2016-09-20T12:13:56","date_gmt":"2016-09-20T10:13:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bakaliko.at\/de\/?p=2690"},"modified":"2017-03-20T13:40:15","modified_gmt":"2017-03-20T12:40:15","slug":"catering-fuer-den-steirischen-herbst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bakaliko.at\/de\/catering-fuer-den-steirischen-herbst\/","title":{"rendered":"Bakaliko goes steirischer herbst 2016"},"content":{"rendered":"<p>Bakaliko goes <a href=\"http:\/\/www.steirischerherbst.at\/\" target=\"_blank\">steirischer herbst 2016<\/a>!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-2998\" src=\"http:\/\/www.bakaliko.at\/de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/steirischerherbst-150x150.png\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"160\" srcset=\"https:\/\/www.bakaliko.at\/de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/steirischerherbst-150x150.png 150w, https:\/\/www.bakaliko.at\/de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/steirischerherbst.png 261w\" sizes=\"(max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><\/p>\n<p>Immer wieder in seiner Geschichte hat sich der steirische herbst neu erfunden \u2013 eine amorphe Institution in progress, die sich von Jahr zu Jahr die Frage nach den eigenen Bedingungen und Notwendigkeiten als eigenwillige Plattform neuer Kunst stellt. Der steirische herbst ist als Festival in mancher Hinsicht besonders: Durch seine Vielstimmigkeit, durch die forcierte Kommunikation zwischen den verschiedenen k\u00fcnstlerischen Disziplinen, durch die Verschr\u00e4nkung von \u00e4sthetischen Positionen mit theoretischem Diskurs.<\/p>\n<p>Besonders \u2013 und in der internationalen kulturpolitischen Situation immer notwendiger \u2013 ist auch die klare Positionierung als Festival der Produktion und der Prozesse, des Erm\u00f6glichens und Initiierens. Die Einbeziehung und Vernetzung sowohl internationaler wie regionaler K\u00fcnstler, Szenen und Kontexte ist dabei zentral \u2013 schlie\u00dflich ist der steirische herbst einerseits aus einer Initiative lokaler Szenen heraus entstanden und hat andererseits (lange vor der weitgehenden \u00d6ffnung der Grenzen) die unmittelbare N\u00e4he zu Slowenien, Kroatien und dem mittel- und osteurop\u00e4ischen Raum produktiv genutzt.<\/p>\n<p>Paradox (und etwas selbstironisch) kann man den steirischen herbst als Festival der Avantgarde mit Tradition bezeichnen: Seit vierzig Jahren ist der steirische herbst eines der weltweit wenigen Festivals f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische K\u00fcnste, das seinem Wesen nach wahrhaft multi-disziplin\u00e4r ist. Lange bevor die Vernetzung der K\u00fcnste als Forderung in aller Munde war, integrierte er Kunst, Musik, Performance, Tanz, Theater, Literatur, Architektur, Neue Medien und Theorie \u00ad\u2013 im Lauf der Jahre mit unterschiedlichen Schwerpunkten, immer aber selbstbewusst aus den jeweiligen Bedingungen des Genres heraus. Als Dialog, der die spezifischen Eigenheiten der \u00c4sthetiken und Praxen zwar hinterfragt, nicht aber nivelliert.<\/p>\n<p>Der steirische herbst zeigt und unterst\u00fctzt aktuelle k\u00fcnstlerische Arbeitsweisen, Handschriften, Diskurse. Die Pr\u00e4sentation von Produktionen ist dabei aber nur der sichtbarste Teil des Programms. Recherchen, Prozesse, Entwicklungen geh\u00f6ren ebenso zu diesem Festival wie spektakul\u00e4re Auff\u00fchrungen, gro\u00df angelegte Ausstellungen, raumgreifende Konzerte neuer Musik, architektonische Forschungen, \u00f6ffentliche Debatten und n\u00e4chtelanges Feiern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bakaliko goes steirischer herbst 2016! Immer wieder in seiner Geschichte hat sich der steirische herbst neu erfunden \u2013 eine amorphe Institution in progress, die sich von Jahr zu Jahr die Frage nach den eigenen Bedingungen und Notwendigkeiten als eigenwillige Plattform neuer Kunst stellt. 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